Es gibt 6 Antworten in diesem Thema. Der letzte Beitrag () ist von Tanz mit mir.

  • Hallo,


    Meine Frage scheint als Erwachsene Person etwas komisch.

    Ich hänge wieder ziemlich in der essstörung drin. Ich habe einiges abgenommen.

    Mir fehlt allerdings völlig der Überblick.

    Ich weiß nicht mehr wo ich stehe.

    Der bmi ist derzeit bei X.

    Aber es geht mir körperlich nicht schlecht und es sieht auch nicht bedenklich aus.. Ich finde es so schwer Realität rein zu bringen...

    Was noch ok ist oder wie ich damit umgehen soll

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von believe () aus folgendem Grund: BMI Angabe entfernt - siehe Forenregeln

  • Hallo,


    ich hänge auch sehr in der Essstörung, allerdings umgekehrt zu dir. Ich werde immer dicker und weiß ganz genau, dass es nicht okay ist. (Medizinisch auch bestätigt.)


    Aber es ging auch schon in die andere Richtung und ich war auch schon mal in einer Therapie für junge Erwachsene mit einem Hauptbehandlungsschwerpunkt Essstörung und hab da im Austausch viel gelernt...

    Generell kann ich aus meiner Erfahrung sprechen und sagen: sobald ich versuche "Kontrolle" über das Essen auszuüben, also mir ersatzweise für andere Lebensbereiche das Essen und Nahrungsaufnahme etc. als große Beschäftigung suche und das Thema Figur, Kilozahl, Kleidergröße, essen oder nichtessen außerhalb eines gesunden Rahmens als Konfrontation suche, bin ich zu tief in der ES.


    Ich finde es ab da nicht mehr okay, wenn es wirklich Raum in meinem Denken und Handeln einnimmt, wenn ich eigentlich andere Probleme habe, um die ich mich kümmern sollte, aber das über das Essen austrage.

    Gar nicht so sehr die Kilozahl oder den BMI, wobei man schon ungefähr im Rahmen dessen, was man von sich als (medizinisch festgestelltes) gesundes Normalgewicht kennt.


    Dass bei einer ES die Wahrnehmung völlig verschoben ist und man sich definitiv (in den allermeisten Fällen) noch als dicker oder "gesünder" aussehend wahrnimmt, als man ist, ist auch kein Geheimnis. Deswegen würde ich ganz klar darauf achten, ob der Körper noch alle wichtigen Funktionen völlig normal ausführen kann, keine Mängel über Haut, Haare, Nägel, Menstruation,...bestehen und körperliche Leistungsfähigkeit gut vorhanden ist sowie Konzentration etc. auch nicht eingeschränkt ist und!! es sich ungefähr um das festgelegte Normalgewicht (ich kenne das so, dass man eins mit Therapeuten erarbeitet hat, wenn man bezüglich ner ES mal Therapie hatte) handelt.
    Wenn das nicht der Fall ist, ist es zu wenig. So klar würde ich das formulieren.
    Ich weiß aber auch sehr gut, dass man selbst das wirklich gar nicht so wahrnehmen kann bzw. es auch nicht so richtig annehmen kann.


    Bist du denn in Therapie und hast professionelle Hilfe?

    Gerade wenn es wieder stetig in eine Richtung geht und einen viel beschäftigt und man keine gesunde Grenze mehr wahrnimmt deutet das ja eigentlich auch darauf hin, dass man ggf. wieder in Therapie daran arbeiten sollte.


    Entscheide das Notwendige
    wage, was du entschieden hast
    vollende, was du gewagt hast.

    ~druidische Weisheit~


    (>^v^)> ♥<(^x^<)
    die Höhen des Lebens schenken uns Glück
    die Tiefen machen uns stark


    Odi et amo. Quare id faciam, fortasse requiris.

    Nescio, sed fieri sentio et excrucior.

    ~catull, carmen 85~


  • Danke für deine Antwort.

    Essen ist schon das worüber hier grad alles ausgetragen wird das stimmt. Bisher war es eben immer Begleiterscheinung und wurde in der Therapie deshalb nicht so sehr beachtet. Die Therapeutin weiß dass es ein heißes Eisen spricht es von sich aus aber nicht an.

    Ich komm mir so nach Aufmerksamkeit suchend vor wenn ich es ihr unter die Nase reibe. Denke immer wenn es so krass wird wird wird sie schon was sagen... Ich verliere nur immer mehr den Bezug zu allem..

    Auf der einen Seite geht's dem Körper gut. Mir ist nicht schwindlig und meine Tage hab ich auch noch. Also läuft...

    Jetzt wirds richtig peinlich...

    Ich hab daher der Waage nicht mehr vertraut weil ich früher schon viel früher damit zu kämpfen hatte. Ich da getan die Waage zu kontrollieren indem ich mehr und Zucker nachwiege. Muss ja jeweils 1 kg drin sein.

    Ich schäm mich so. Ich kann das in def thera nicht ansprechen aber würde eben gern wissen ob diese vielen dissos dadurch gefördert werden können.....

  • Hallo Entchen33


    ich habe ebenfalls eine Essstörung, aber in Richtung Übergewicht, kenne aber viele deiner Gedanken auch.


    Hast du denn jemanden, der dir zu dem Thema bei einem Realitätscheck helfen kann?


    Ansonsten sehe ich das wie LilaLichter … da du in Therapie bist, würde ich es auch dort ansprechen. Es gibt ja enge Verbindungen zur Psyche.

    Scham ist vielleicht nachvollziehbar (geht mir auch so), aber ein schlechter Ratgeber.

    I’m not the silly romantic you think.

    I don’t want the heavens or the shooting stars.

    I don’t want gemstones or gold.

    I have those things already.

    I want…

    a steady hand.

    A kind soul.

    I want to fall asleep, and wake, knowing my heart is safe.

    I want to love, and be
    loved

    [Shana Abé]

  • Hallo,

    mir geht es nicht gut, meine neue Arbeit bringt mich in Schwierigkeiten.

    Mein Essverhalten ist nicht im Einklang. Liege mit aufgeblähten Bauch im Bett, schlafe gleich nach der Arbeit ein und werde nachts wach undhunrieg dazu.


    Die Jugendlichen, sind wie Polzei Wachhunde. Sie kontrollieren alles und auch mich. Ich sprach es an und werde Morgen, mit Ihnen , hinein in diese Thematik gehen. Sie durchlebten gausames und es ist vielleicht diese Schutzfunktion , nur mag ich so nicht arbeiten...es gibt immer einen Weg...


    Mögen alle Lebewesen glücklich werden...


    HERZLICHST Iqö5Ina

    ich bin INA eine kostbare , sinnliche und starke Frau ! Mutter ! Oma ! Freundin ! Erzieherin ! YogaLehrerin für Kinder und Jugendliche, Gymnastiklehrerin !:biene

  • Wenn ich mich betrachte, so kann ich immer essen. Ich bin wenn ich nicht viel arbeiten ( allg. Ablenkung oder draußen) bin und dann Essen in meiner Nähe ist unkontrolliert am zugreifen. Mein Glück mir sieht es keiner an.. bin recht groß und im noch normal Gewicht.

    Aber da ich im Kindesalter untergewichtig war und meine Mutter Ernährung zu ihrem Thema gemacht hat - selbst arg dünn ... so bin ich nun gegenteilig und verbiete mit Essen nicht.

    Aber ich muss mich ab und wann stark bremsen, denn ich kann alles durcheinander essen. Wenn es Bekannte mit bekommen wie ich esse, dann lache ich nur darüber und habe einen Standartspruch: bin die Raupe nimmer satt heut wieder...

    Irgendwie auch ungesund. :schok:    

  • Hallo,

    Die Essstörungen bei mir sind ,immer dann wenn etwas nicht funktioniert und ich mich dadurch bedroht fühle. ÄNGSTE KOMMEN DANN HOCH.

    Manchmal fühle ich einfach nur eine leere im Bauch die ich zu stopfen will.

    Ich fühle über das Essen wie schlecht es mir GEHT. Heute kommt noch ein Reflux hinzu. Das Essen bis 18 h, ich einhalten muss damit es nicht herausgeschossen kommt...wenn i h liege...


    5 x am Tag kleine Mahlzeiten zu mir nehmen muss, was ich nicht immer kann und mein Appetit viel größer ist.


    Schon als kleines Mädchen hatte i h Bauchgefühl sehr starke ...Meine dysfunktional Fam. Ängste in mir auslösten.


    Ina

    ich bin INA eine kostbare , sinnliche und starke Frau ! Mutter ! Oma ! Freundin ! Erzieherin ! YogaLehrerin für Kinder und Jugendliche, Gymnastiklehrerin !:biene